DiAmant A

Diagnose und Adaption medial analysieren und nachaltig trainieren

 

 

Im Chemieunterricht gilt der Übergang von der makroskopischen auf die submikroskopische Ebene als Schlüsselstelle. Beim Schritt vom Stoff- zum Teilchenkonzept erweisen sich Modelle als vermittelndes Medium lernwirksam. Doch welche Modelltypen eignen sich besonders gut, um Phänomene auf Teilchenebene zu deuten? Im Rahmen einer Interventionsstudie mit 292 Schüler:innen der achten Klasse wurde der Forschungsfrage nachgegangen, wie sich unterschiedliche Modelltypen auf die Entwicklung des situationalen Interesses, der Modellvorstellungen und des Fachwissens auswirken. Dazu wurden die Probanden in drei Gruppen aufgeteilt (EG 1-3). Diese führten jeweils sechs problemorientierte Experimente zu Lösungs- und Diffusionsprozessen durch. Zur Erarbeitung der Deutung auf Teilchenebene stand jeder Gruppe jeweils ein Modelltyp zur Verfügung: Haptisch-interaktive Modelle (EG 1), digital erweiterte Modelle (EG 2) sowie Illustrationen in Form von Legebildern (EG 3).