Monitoring für Schutzgebiete
In diesem Teilprojekt werden grenzüberschreitende Biodiversitäts-Monitoringkonzepte auf Basis genetischer Methoden für die Lebensräume Wald und Fließgewässer im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen entwickelt. Dabei fließen die Expertisen relevanter Akteure aus Deutschland und Frankreich sowie Standards aus bestehenden und künftig veröffentlichten Monitoringkonzepten (z. B. dem Insektenmonitoring in Deutschland) ein.
Die Entwicklung der Monitoringkonzepte umfasst die Auswahl geeigneter, standardisierbarer und kosteneffizienter Erfassungsmethoden, die Festlegung von Monitoringflächen, die Erstellung von Aufnahmeprotokollen sowie Angaben zur Probenaufbereitung für genetische Analysen und zur Probenlagerung. Darüber hinaus werden Empfehlungen zur statistischen Auswertung erarbeitet.
Ein weiterer zentraler Bestandteil dieses Teilprojekts ist die Vermittlung von Kompetenzen zur Anwendung der Monitoringmethoden sowie zur Interpretation der Ergebnisse. Das hierfür erforderliche Know-how wird im Rahmen einer digitalen Fortbildung praxisnah vermittelt und den Zielgruppen langfristig zur Verfügung gestellt.