Kompetenzbündelung

 

 

Dieses Teilprojekt zielt darauf ab, in der Oberrheinregion ein langfristiges deutsch-französisches Netzwerk naturkundlicher Museen unter Einbindung wissenschaftlicher Institutionen aufzubauen. Ziel ist es, Expertisen zu bündeln und den Wissenstransfer im Bereich der Biodiversitätsforschung und des Monitorings zu stärken, um das Thema dauerhaft in Praxis, Forschung und Gesellschaft zu verankern.

Für die beteiligten Museen bietet das Netzwerk einen deutlichen Mehrwert, da Kompetenzen beispielsweise in den Bereichen Präparation, Datenmanagement, Materiallagerung (auch aus MULTI.DIV) sowie im Umgang mit dem Nagoya-Protokoll (Regelwerk zum Zugang zu genetischen Ressourcen) geteilt und effizienter sowie nachhaltiger genutzt werden können. Darüber hinaus ermöglicht die grenzüberschreitende Vernetzung eine ressourcenschonendere Gestaltung von Prozessen, etwa durch gemeinsame Digitalisierungsstrategien.

Durch regelmäßige Treffen soll das Netzwerk die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen in beiden Ländern gezielt fördern. Dies stärkt die interdisziplinäre Forschung, schafft Synergien bei der Nutzung von Sammlungen und Ressourcen und erhöht die gesellschaftliche Wirkung. Auf diese Weise leistet das Netzwerk einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen des globalen Wandels und der Biodiversitätskrise.